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Innovation

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Innovativ - was genau bedeutet das eigentlich?

Ob bahnbrechende Kaffeefilter, die erste europäische Frischhaltefolie, neuartige Staubfilterbeutel-Systeme oder vakuumverpackter Kaffee: Melitta ist ein Unternehmen mit einer langen und erfolgreichen Geschichte – und hat über Jahrzehnte mit vielen innovativen Erfindungen neue Märkte geschaffen und neue Standards gesetzt.

Doch was macht das Familienunternehmen eigentlich zum Innovator? Und wie interpretiert man in Minden die tatsächliche Bedeutung des häufig sehr inflationär eingesetzten Schlagwortes „innovativ“? Genau dieser Frage soll im Folgenden nachgegangen werden, um zu klären, was es für Melitta heißt innovativ zu sein.

Erfindergeist pur:
Melitta als innovatives Unternehmen.

Eines vorweg: Der Wunsch, Kaffee mit seinem vollen Aroma, vor allem aber ohne störende Bitterstoffe zu genießen, ist für Kaffeetrinker aus aller Welt von jeher von Bedeutung. Doch erst die innovative Idee von Melitta Bentz, Kaffeepulver mittels eines Löschpapiers zu filtern, erzielte ein wirklich befriedigendes Ergebnis – das auch über 100 Jahre nach der Anmeldung zum Gebrauchsmuster in aller Munde ist. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Mit ihrer bahnbrechenden Erfindung legte Bentz 1908 nicht nur den Grundstein für ein überaus erfolgreiches und innovatives Unternehmen, sondern verstand es zeitlebens, die relevanten Bedürfnisse ihrer Kunden zu identifizieren und zu lösen. Ein Ansatz, der das Innovationsmanagement von Melitta nach wie vor antreibt.

So verfolgt Melitta heute eine Innovationsstrategie, die weit über die klassische Definition und Bedeutung des Adjektivs innovativ hinausgeht. Denn das Unternehmen setzt klar auf das Schaffen von Innovationen durch Offenheit, Zusammenarbeit und Unternehmergeist:

Offenheit:

Die Öffnung nach innen und außen hilft Veränderungen im Markt zu erschließen und Trends frühzeitig zu erkennen. Nur so lassen sich aktuelle und künftige Konsumentenbedürfnisse besser verstehen – und neue Lösungen finden.

Zusammenarbeit:

Das vielfältige Wissen sowie die unterschiedlichen Kompetenzen von Abteilungen und Unternehmensbereichen eröffnen neue Blickwinkel auf den Konsumenten. Sein Bedarf kann so deutlich schneller erfasst – und damit Ideen und Projekte erfolgreich entwickelt und umgesetzt werden.

Unternehmergeist:

Unternehmerisch handeln bedeutet vor allem schnell zu sein, andere Wege zu gehen und Risiken zu übernehmen. Dabei setzt Melitta klar auf Ergebnis- statt Prozessorientierung. Denn sind Prozesse erforderlich, werden sie möglichst schlank gehalten.

Für Melitta sind Innovationen mehr als neue Produkte. Denn nach dem Verständnis des Unternehmens umfassen diese auch Geschäfts-Ökosysteme aus Produkten und Services, in denen allein oder mit Partnern agiert wird. Dabei müssen Innovationen nicht zwangsläufig Weltneuheiten sein, sondern lediglich Neues für eine bestimmte Region oder ein spezifisches Anwendungsfeld bieten. Sollte etwas jedoch nur für Melitta neu sein, ist dies kein Kriterium für eine Innovation.

Neben dem eigenen Wachstum sowie der Erschließung neuer Marktsegmente und Geschäftsfelder, steht für Melitta vor Allem stets eines im Fokus: die Interessen des Konsumenten. Nicht ohne Grund. Um sich nachhaltig am Markt zu etablieren müssen Innovationen Werte schaffen – für das Unternehmen und seine Konsumenten. Somit ist „Consumer-Centric“ eine der Grundvoraussetzungen jeder Innovation. Und damit eine solide Basis im harten internationalen Verdrängungswettbewerb.

Iterativ:
Ein Adjektiv mit großer Bedeutung.

Wie beschrieben, arbeitet Melitta stark ergebnisorientiert und ohne langfristige Projektplanung. Der Innovationsansatz des Unternehmens besteht dabei aus drei Teilen: Identifikation, Kreation und Realisierung von Kundennutzen. Vor diesem Hintergrund kommen innovative Methoden zum Einsatz, die es Melitta ermöglichen die Sicht des Kunden einzunehmen, neue Ideen zu kreieren und umzusetzen.

Das Ziel: Wertangebote zu entwickeln, welche die wirklich relevanten Bedürfnisse des Kunden befriedigen. Dieser Prozess erfolgt iterativ. Der Begriff Iteration beschreibt dabei die schnelle Entwicklung eines neuen Prototypen, die auf Basis der mehrfachen Wiederholung (lat. „iterare“) vorheriger Entwicklungsschritte erreicht wird und nach dem Prinzip Build - Measure - Learn verläuft:

Build

umschreibt die Erarbeitung eines greifbaren Produkts/Prototyps in geringer Zeit

Measure

erfasst die direkten Rückmeldungen und Mienungen aus der relevanten Zielgruppe

Learn

nutzt dieses Feedback zur Verbesserung des Produkts/Prototyps in der nachsten Iterationsstufe






Gewusst wie:
Know-how und Ressourcen nutzen - aber richtig

Die Investition in neue Produkte oder Projekte stellt auch für innovative und erfolgreiche Unternehmen wie Melitta ein nicht unerhebliches wirtschaftliches Risiko dar. Die vergleichsweise kostengünstige, schnelle Iteration mit ihren häufigen Testphasen hilft, dieses deutlich zu reduzieren. So werden Prototypen gebaut sowie Wertangebote, Konzepte und Geschäftsmodelle validiert, um zu analysieren, ob Optimierungspotentiale bestehen.

Iterative Prozesse bieten dabei Raum zum Scheitern. Denn nur durch ein häufiges und schnelles Scheitern lassen sich Schwachstellen in den vorliegenden Konzepten erkennen und potentielle Risiken minimieren – und die Erfolgsaussichten eines Projektes signifikant steigern. Zum Gelingen dieser Strategie trägt bei, dass Melitta die flachen Hierarchien und kurzen Entscheidungswege des in vierter Generation geführten Familienunternehmens optimal nutzt.

So kann deutlich schneller als bei großen Konzernen auf logistische Ressourcen und internes Know-how zurückgegriffen werden. Zum Beispiel bei Kontakten zum Einzelhandel, PR und Marketing oder rechtlichen Fragen.

Dabei betreuen einzelne Unternehmensbereiche die inkrementellen Innovationen, während das hauseigene Innovationsmanagement für substanzielle Innovationen verantwortlich zeichnet. Ihr gemeinsames Ziel: das Kerngeschäft mit Hilfe inkrementeller Innovationen, also mit Veränderungen an bestehenden Produkten zu sichern und zu erweitern. Und mit substanziellen Innovationen neue Kategorien sowie ganz neue Geschäftsfelder für Melitta zu entwickeln und aufzubauen, welche die Marktregeln bestehender Segmente vollständig verändern.

Das Thema „Innovation“ ist bei Melitta jedoch längst nicht auf Produkte und Services beschränkt, sondern für viele Unternehmensbereiche auch Teil einer eigenen Wachstumsstrategie – mit hoher Relevanz für jeden Mitarbeiter und jede Abteilung. Denn auch neue Recruiting- und Arbeitsmodelle oder die Entwicklung neuer Vertriebswege helfen dabei, die Marke Melitta zu stützen, zu stärken und zu verjüngen.

Melitta 2020 oder: Was ist innovativ am Innovationsteam?

Wie bei jedem großen Unternehmen ist innovatives Handeln auch für Melitta eines der Instrumente, um in Zukunft dauerhaft international erfolgreich zu sein. Vor diesem Hintergrund wurde das Thema Innovation in der Wachstumsstrategie „Melitta 2020“ als konkretes Ziel definiert – und Anfang 2016 ein 4-köpfiges Innovationsteam gegründet.

Zwei Drittel seiner Zeit arbeitet das Team an Businessmodellen und Produktentwicklungen für innovative Wertangebote, während das verbleibende Drittel der Arbeitszeit genutzt wird, um innovative Fähigkeiten im Unternehmen zu verbessern.

Aus diesem Grund entwickelte das Innovationsteam zunächst ein Handbuch von Methoden, dass den Mitarbeitern des Unternehmens als Inspirationsquelle auf dem Weg zu eigenständigen, innovativen Ideen und deren Umsetzung in konkrete Projekte dienen soll. Darüber hinaus unterstützt das Team beteiligte Kollegen aktiv mit Trainings, Coaching oder Tipps. Und treibt als interner Dienstleister Projekte voran, um diese dann an die Fachabteilungen zurückzuspielen.

Das Innovationsteam arbeitet dabei interdisziplinär. Das heißt, dass sich das Team aus gleichberechtigten Spezialisten unterschiedlicher Fachbereiche zusammensetzt, welche gemeinsam an Projekten arbeiten und sich optimal in Ihren Fähigkeiten ergänzen. Nicht ohne Grund decken die einzelnen Teammitglieder verschiedenste Bereiche, Aufgabenfelder und Themenschwerpunkte ab.


Dabei setzt sich das Team aus folgenden Rollen zusammen:

Die Vorteile der interdisziplinären Arbeitsweise liegen klar auf der Hand:

Synergieeffekte können besser genutzt werden, da die Teammitglieder permanent über den eigenen Horizont hinausschauen müssen. So lassen sich Innovationen unter den Gesichtspunkten der Iteration und Kollaboration sowie mit einer starken Fokussierung auf die Bedürfnisse der Kunden bzw. Endverbraucher deutlich effizienter vorantreiben.




















Kaffe trifft Frucht: ffeel® – die Kaffee Limonade von Melitta.

Die kreative Arbeitsweise des Innovationsteams, lässt sich am Beispiel eines neuen, innovativen Produktes nachvollziehen welches für Melitta von großer Bedeutung ist: ffeel® - die erste Kaffee Limonade mit gesunden Superfruits. Als natürliches Erfrischungsgetränk verbindet ffeel® auf einzigartige Weise die belebende Wirkung von Cold Brew Coffee mit dem frischen Aroma der momentan schwer im Trend liegenden Superfruits. Und bietet Konsumenten damit ein völlig neues und unerwartetes Geschmackserlebnis.
Zum Aufgabenbereich des Innovationsteams gehört es, neue Geschäftsfelder möglichst frühzeitig zu erkennen und „White Spots“ – also Bereiche, die noch nicht durch aktuelle Angebote bedient werden – zu finden. So war es naheliegend, aktuelle Trends wie den steigenden To Go Konsum, die immer beliebter werdenden Superfruits sowie die derzeit aus den USA zu uns herüberschwappende „Cold Brew Welle“ aufzugreifen – und zu einem neuen Produkt zu verschmelzen: ffeel®. Eine Marktlücke, die von ihrer Größe und dem zu erwartenden Umsatz ausreichend Potential versprach, war gefunden.

Bei der anschließenden Entwicklung von ffeel® folgten – wie für ein innovatives Unternehmen von der Größe Melittas üblich – verschiedene Arbeitsschritte, die zum Teil mehrfach wiederholt und optimiert wurden:

  • Zubereitung erster Cold Brew Coffee-/Saft-Mix-Rezepturen in den privaten Küchen des Teams
  • Finalisierung der Rezeptur durch externe Partner
  • Testings im Unternehmen, wie auch auf Messen
  • Feedback der Konsumenten wird gesammelt und aktiv in den Gestaltungsprozess integriert
  • Paralleler Entwurf eines adäquaten Produktdesigns

Das fertige Produkt kann sich mehr als sehen – vor allem aber schmecken lassen. Gleichwohl weiß man auch beim Innovationsteam von Melitta nur zu genau, dass sich der Erfolg einer guten Idee nicht erzwingen lässt. Und doch setzt man beim innovativen Unternehmen aus Minden auch künftig auf die Entwicklung neuer Produkte.

Die iterative Arbeitsweise vermindert dabei nicht nur das finanzielle Risiko im Falle eines Misserfolges. Sie versetzt das innovative Unternehmen vor allem in die Lage, mit Neuentwicklungen schneller am Markt zu sein als der Wettbewerb.

Übrigens: ffeel® gibt es bereits seit Dezember 2017 im Melitta e-shop und auf www.ffeel.de zu kaufen.




Was macht eigentlich das Innovationsteam bei Melitta?

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Jana Reineke
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Jana Reineke
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